Unangefochtener Spitzenreiter unter den Browsern ist nach wie vor Microsofts Internet-Explorer – doch die freie Software FireFox aus dem Mozilla-Lager holt deutlich auf, wie eine aktuelle Studie der Adtech AG zeigt.
Vor allem seit der Veröffentlichung der Preview-Version 1.0 haben sich die Interessenten an Microsoft-Alternativen auf den schlanken Mozilla-Ableger konzentriert. Im September nutzten diesen nach Adtech-Angaben das erste mal mehr Nutzer als das große Mozilla-Paket. Damit schiebt sich der FireFox in der Beliebtheitsliste direkt hinter die Microsoft-Browser – die allerdings mit einem Anteil von knapp 93 Prozent den Markt immer noch deutlich dominieren.
Vor allem der aktuelle Internet Explorer mit der Versionsnummer 6 ist mit 82 Prozent Verbreitung als Standard anzusehen. Immer weiter in den Nischenmarkt zurückgedrängt werden allerdings Opera und Netscape, welche um beziehungsweise unter einem Prozent Nutzeranteil dümpeln.
Konzentration auf dem Browsermarkt?
Für Dirk Freytag, Vorstand von Adtech, zeichnet sich eine Tendenz ab: "FireFox wird weitere Marktanteile gewinnen. Er ist auf dem besten Weg, die Nummer zwei unter allen Browsern zu werden." Zu verdanken hat der Browser das nicht zuletzt seiner aktiven Entwicklergemeinde, die dutzende nützliche PlugIns entwickelt hat – und vor allem das Hauptprodukt immer weiter verbessert.
Wird FireFox also die Marktmacht Microsofts knacken? Dies scheint eher unwahrscheinlich, ist der IE doch auf Windows-Systemen schon vorinstalliert und muss nicht extra heruntergeladen werden. Vor allem auf Windows-XP-Rechnern mit Service Pack 2 hat der IE auch deutlich an Sicherheitsfeatures zugelegt, und verdrängt damit die stärksten Kritikpunkte und Wechselgründe auf eine Alternative.
Sven Wagenhöfer
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