Mit der 6200 ist ein weiterer Zögling der GeForce 6 Serie erschienen. Die Grafikkarte ist als Nachfolger der GeForce FX 5200 eine Karte mit mäßiger 3D-Performance für den kleinen Geldbeutel.
Ein Viertel GeForce 6800 Ultra
Gegenüber Nivdias Topmodell, der GeForce 6800 Ultra, wurde die Zahl der Pixel-Pipelines von 16 auf magere vier gekürzt. Die Speicherbandbreite beträgt wie bei der Mainstream-Karte
GeForce 6600 128 Bit, der Chiptakt gleicht mit 300 Megahertz ebenfalls dem des 6600er Modells. Der Grafikspeicher wird mit 275 Megahertz getaktet. Immerhin unterstützt die 6200 das Direct X Shader-Model 3.0. In diesem Punkt sticht die Karte selbst ATIs High-End-Modell Radeon X800 aus, die nur das Shader-Model 2.0 beherrscht.
Die Sparmaßnahmen an der 6200 machen sich hinsichtlich der 3D-Leistung stark bemerkbar: Die Pixelfüllrate beträgt nur 1,2 Milliarden Pixeln pro Sekunde, die GeForce 6600 schafft mit vier Milliarden Pixeln pro Sekunde schon mehr als drei mal so viel.
Keine AGP-Karten
Anfang November sollen erste 6200er-Karten verfügbar sein. Nvidia plant keine Modelle für den AGP-Slot zu veröffentlichen. Es sollen ausschließlich Karten für PCI-Express erscheinen. Der Preis der 6200er Karten wird für die 128 Megabyte Variante bei rund 130 Dollar (circa 105 Euro) liegen. Mit 256 Megabyte Grafikspeicher soll die GeForce 6200 etwa 150 Dollar (circa 121 Euro) kosten.
Update 7. Januar: GeForce 6200 auch für Notebooks angekündigt
Nvidia plant den 6200er Chip jetzt auch in Notebooks zu verbauen. Die Modelle sollen die Bezeichnung GeForce Go 6200 tragen. Neben dem Topmodell Geforce
Go 6800 soll der Chip als günstige und stromsparende Alternative vor allem in dünnen und leichten Notebooks zum Einsatz kommen. Dabei setzt Nvidia auf die
TurboCache-Technologie. Sony wird 6200er Chips in Geräten der Vaio-Serie verbauen.