Intel macht Dampf im Desktop-Replacement-Bereich: "Mobile Pentium 4 548" nennt sich Intels neuer Notebook-Prozessor und taktet mit 3,3 Gigahertz. Damit reagiert Intel auf den Mobile Athlon 64 3700+ von Konkurrent AMD.
Darf's ein bisschen mehr sein
Endlich nutzt Intel die für hohe Taktraten eingeführte 90 Nanometer-Technik des Prescotts aus. Die Taktrate des neuen Mobile Pentium 4 ist mit 3,3 Gigahertz um 133 Megahertz höher als die des Vorgängers Mobile Pentium 4 538. Ansonsten hat sich gegenüber den Vorgängermodellen nichts geändert: Der Second Level Cache umfasst ein Megabyte und der Frontsidebus taktet mit 533 Megahertz. Die CPU arbeitet ebenfalls ausschließlich mit Intels Notebookchipsatz i852 zusammen. Weiterhin unterstützt der neue Prozessor die Stromspartechnologie Enhanced Speedstep und Hyperthreading.
Mehr Hertz für mehr Geld
Die erhöhte Taktrate bringt allerdings nur einen geringen Performance-Vorteil. Soll das Notebook lange im Akkubetrieb überleben, muss sowieso auf die Speedstep-Funktion zurückgegriffen werden, die den Prozessor auf 1,88 Gigahertz drosselt. Somit ist der neueste Mobile Pentium 4 ausschließlich für diejenigen ein Grund zur Freude, deren Notebook zu jeder Zeit optimale Performance bringen muss - ohne Rücksicht auf den Stromverbrauch.
Intel verlangt bei einer Abahme von 1000 Stück 262 US-Dollar für den neuen 548er. Die Modelle mit der Prozessornummer 538 (3,2 Gigahertz) und 532 (3,06 Gigahertz) kosten weiterhin 234 und 202 US-Dollar .
Klaus Wiesen