Der Kampf der 3D-Giganten auf dem Grafikkarten-Markt geht in eine neue Runde: Nachdem Nvidias Geforce 6600
erhältlich ist, zieht der Grafikkartenhersteller ATI jetzt nach und stellt die Mainstream Grafikkarte Radeon X700 mit RV410-Chip vor. Wie der Name vermuten lässt, basiert die X700 auf ATIs Flaggschiff Radeon X800 XT.
Abgespeckte X800
Gleich drei Modellvarianten der X700 sollen auf den Markt kommen. Hier hält sich ATI an die Bezeichnung des Vorgänger-Modells 9600: So wird es neben der X700 eine schnellere Pro- und XT-Version geben, die sich hinsichtlich Chip- und Speichertakt sowie Speichergröße unterscheiden. Bei allen drei Modellen kürzt ATI die Pixel-Pipelines und das Speicher-Interface gegenüber der X800 um die Hälfte:
Somit besitzt der RV410-Chip acht Pixel-Pipelines und eine 128-Bit-Speicheranbindung.
Die X700 kommt, anders als die X800, ohne zusätzliche Stromversorgung über das Netzteil aus. Das liegt neben dem reduzierten Chip- und Speichertakt auch daran, dass der X700 Chip schon in stromsparender 110 Nonameter Technik gefertigt wird.
Ab Oktober

Erste Modelle sollen voraussichtlich ab Ende Oktober erhältlich sein. Unter anderem haben die Hersteller Asus, Gigabyte, MSI und HSI Karten mit X700 Chip angekündigt. Als Preis für die X700 gibt ATI 149 Dollar an, die schnelleren Pro und XT Versionen werden um die 200 Dollar kosten.
Klaus Wiesen