Die weltweit meistgenutzte Suchmaschine, Google, bastelt weiter an Überraschungen. Nach der Ankündigung, mit Gmail ein eigenes Free-Mail-Angebot samt einem Gigabyte Speicherkapazität für jeden User zu starten, folgt möglicherweise schon bald der nächste Streich. Medienberichten zufolge verdichten sich die Anzeichen, dass Google einen eigenen Internet-Browser auf den Markt werfen wird.
Spekuliert wurde über ein solches Vorhaben schon länger. Angeheizt wurden diese Spekulationen jüngst dadurch, dass Google den Mozilla Developer Day auf seinem Firmen-Gelände veranstaltete. Möglicherweise soll der Google-Browser auf dem Open-Source-Browser Mozilla aufsetzen. Vorteil dieser Variante wäre, dass mit der Programmierung nicht komplett von vorn begonnen werden müsste.
Viele Indizien
Verwunderlich ist auch die Tatsache, dass Google in den zurückliegenden Wochen verstärkt Programmierer einstellte, die zuvor im Hause Microsoft an der Entwicklung des Internet Explorer beteiligt waren. Spekuliert werden darf auch, warum die Webseite gbrowser.com auf den Suchmaschinenbetreiber registriert ist?!
Fakt ist: Ein eigener Browser würde für Google sicherlich Sinn machen, um gegen Microsoft bestehen zu können. Der Software-Riese arbeitet mit Hochdruck an einer eigenen Suchmaschine und wird diese vermutlich über andere Microsoft-Produkte wie den Internet-Explorer zu pushen versuchen. Hier muss Google versuchen, gegenzusteuern.
Hayo Lücke