Arcor-Kunden können sich ab dem 1. Oktober auf einen attraktiven Zusatzdienst freuen. Wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet, wird der Frankfurter Telekommunikationsanbieter in das Geschäft der mobilen Internetanschlüsse starten. WLAN-Zugänge sollen an rund 400 Standorten errichtet werden – vorwiegend in Berlin und Düsseldorf. Ein weiterer Ausbau wurde aber schon jetzt in Aussicht gestellt.
"Unser Angebot dient vor allem dazu, den Internetanschluss aufzuwerten und Kunden zu gewinnen", sagte ein Arcor-Sprecher der Zeitung. Allerdings baut Arcor nicht großflächig eigene WLAN-Standorte auf, sondern kooperiert mit Hotspot-Betreibern. Die aktuell 170.000 Arcor-Kunden mit einem DSL-Vertrag sollen das Angebot nutzen können. Pro Minute soll der mobile Surfspaß neun Cent kosten und über die Telefonrechnung bezahlt werden. "Unsere Kunden müssen so keine Karten oder Voucher kaufen, um WLAN-Hotspots zu nutzen", sagte der Sprecher.
Zur Telekom aufschließen
Für Arcor ist es wichtig, in das Geschäft der WLAN-Zugänge zu starten. Die Telekom ist derzeit im Begriff ihr eigenes WLAN-Netz stark auszubauen. Schon heute betreiben die T-Com und T-Mobile zusammen 3.000 Hotspots, bis zum Jahresende sollen es 5.000 sein. Hier gilt es für Arcor, nicht den Anschluss zu verpassen. Das nun geschlossene Roaming-Abkommen ist in jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung und für die eigenen Kunden ein attraktiver Zusatzdienst.
Hayo Lücke