Dienstag, 14.09.2004 14:20

Inspiron 5160: Mogelpackung von Dell

aus dem Bereich Computer
Das Produktkonzept der Firma Dell scheint so einfach und doch genial zu sein. Hier bekommt jeder Kunde ein Notebook, dass auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen ist. Doch dieses Lösung hat auch Nachteile: So wird dem Endverbraucher unter Umständen ein älteres Notebook als die ultimative Neuerung angepriesen. Auch dann, wenn gegenüber dem Vogängermodell nur eine Komponente geändert worden ist.

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Neue CPU

Das angeblich neue Dell Inspiron 5160 ist dem inzwischen schon etwas älteren Dell Notebook mit der Bezeichnung Inspiron 5150 zum verwechseln ähnlich. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Notebooks: Während das Dell Inspiron 5150 seine Rechenleistung aus einer Intel Pentium 4 CPU mit Northwood-Kern bezieht, läuft das 5160 mit aktuellem Prescott Pentium 4. Da Northwood Pentium 4 Modelle von Intel nicht mehr hergestellt werden, musste Dell den Prescott zwangsläufig verbauen, obwohl die CPU sich durch ihren erhöhten Strombedarf nicht unbedingt als Notebook-CPU empfiehlt. Ansonsten wurde die Basisversion gegenüber dem 5150 nicht verändert. Daher ist es nur schwer verständlich, warum Dell das Gerät unter dem neuen Namen 5160 verkauft.

Alte Bekannte

Weiterhin verfügt das Dell Inspiron 5160 Notebook über die alternde nVidia GeForce FX 5200 Go Grafikkarte mit 64 Megabyte Speicher, das gleiche Gehäuse, ein 15 Zoll-TFT-Display, zwei USB Anschlüsse und ein DVD/CD-RW-Combo-Laufwerk. Dank der Speicherverdoppelung im Rahmen einer Sonderaktion, kann sich der Käufer über 512 Megabyte Arbeitsspeicher in der Basisversion freuen. Zum Speichern der Daten besitzt das 5160 mindestens 40 Gigabyte Festplattenspeicher, der dank einer weiteren Sonderaktion auf 60 Gigabyte angewachsen ist.

Fazit

Wirkliche Neuerungen in der 51er Modellreihe von Dell sind beim Inspiron 5160 nicht vorhanden. Wer sich schon vor einiger Zeit für ein Inspiron 5150 entschieden hat, kann sich jetzt immerhin über einen Preisvorteil von 30 Euro freuen. Preislich attraktiv ist das Angebot durch die von Dell ins Leben gerufenen Sonderaktionen: Mal gibt es einige Gigabyte mehr Festplattenspeicher und doppelten Arbeitsspeicher, mal kostenlosen Versand oder einen Gratisdrucker.
Patrick Neubert
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