Besorgte Eltern, die im Internet Gefahren für ihre Jüngsten wähnen, können über eine neue Filtersoftware von GMX den heimischen PC absichern. Sex, Gewalt und Drogen seien im Internet oftmals nur einen Klick entfernt, so die United Internet-Tochter. Mit einer speziellen Kinderschutz-Software könnten Seiten mit nicht jugendfreien Inhalten nun gezielt geblockt werden.
Gewalt = Sperrhinweis
Die Software ist mit einem dynamischen Filter ausgestattet, der mit regelmäßigen Updates aktuell gehalten wird. Unerwünschte Inhalte können anhand von fünf Sperrkategorien (Erotik, Waffen, Drogen, Glücksspiel und Hass) geblockt werden. Informations- und Aufklärungsseiten werden nach Angaben von GMX nicht gefiltert. Sobald eine nicht erlaubte Internetseite aufgerufen werden soll, wird diese nicht geladen und der Nutzer erhält einen Sperrhinweis.
Auf Wunsch können Eltern auch ganz gezielt Webseiten sperren – etwa Chaträume oder andere Communities, weil die Jüngsten hier zu lange online sind. Über eine Zeitsteuerung kann die Zeit, die Kinder im Internet verbringen, geregelt werden. Zusätzlich sind alle Seitenabrufe in einer Protokollliste abrufbar.
Ein Registrierungsschlüssel pro PC
Für die Installation erhält der Kunde die Kinderschutz-Software und einen Registrierungsschlüssel. Die Software wird bei jedem Start des Betriebssystems automatisch geladen. Bis zu neun Nutzerprofile kann der Administrator anlegen. Die Software ist damit auch für Kinder- und Jugendeinrichtungen geeignet. Der Registrierungsschlüssel ist ausschließlich auf einem Rechner verwendbar.
Zur Einführung bietet GMX seine Software vier Wochen zum Test an – kostenlos. Wer das Angebot danach weiter nutzen möchte, muss monatlich 1,99 Euro zahlen. Die Software ist buchbar für alle Nutzer eines kostenlosen oder kostenpflichtigen GMX Mail-Tarifs.