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Die schnelle Datenkommunikation im Mobilfunk über
UMTS steht nicht nur bei E-Plus im Mittelpunkt der Entwicklungen. Der Düsseldorfer Mobilfunker ist bei dem Ausbau des eigenen UMTS-Netzes nun allerdings einen deutlichen Schritt nach vorn gekommen.
E-Plus hat das sogenannte Ultra-High-Site-Prinzip entwickelt und zum Patent angemeldet. Ultra High Sites (UHS) sind mehr als 100 Meter hohe Standorte wie Fernseh- oder Industrie-Türme, von denen aus mehrere stark bündelnde Antennen ein sehr großes Gebiet in guter Qualität mit UMTS versorgen können sollen. Nach Angaben des Mobilfunkers umspannen die Antennen die Fläche wie ein Schirm und bieten somit von nur einem Ort aus die Mobilfunkversorgung.
Hohes Sparpotenzial
Mit Hilfe dieser Antennen sollen sich im Durchschnitt acht herkömmliche UMTS-Basisstationen einsparen lassen können. Bis zum Jahresende will E-Plus bundesweit etwa 200 UHS-Standorte anstelle von rund 1.500 konventionellen Basisstationen aufbauen. Dabei sollen im Vergleich zum herkömmlichen Aufbau etwa 60 Millionen Euro eingespart werden.