Sonntag, 29.08.2004 12:44

Intel wagt Blick in die Notebook-Zukunft

aus dem Bereich Computer
Wie werden wohl in den kommenden Jahren Notebooks aussehen? Noch kleiner, noch schneller? Welche besonderen Features werden sie uns noch bieten? Diese Frage hat im letzten halben Jahr 26 Studenten der Fachhochschule München beschäftigt. Die Industrie-Design-Studenten wurden von der Firma Intel, die dieses Projekt ins Leben gerufen hat, vor eine knifflige Aufgabe gestellt. Die einzige Voraussetzung für dieses Projekt war, dass es innerhalb von einem Semester beendet werden musste. Die Ergebnisse waren erstaunlich.

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USE2 der Gewinner

So futuristisch und so extravagant die Konstruktionen der Studenten auch aussahen, jedes der am Ende des Semesters vorgestellten Notebooks basierte auf der Intel-Centrino-Mobiltechnologie, die durch ihre hohe Leistung und den bisher kleinsten Notebooks viel Freiraum für kreative Designs schafft. Nicht nur die ergonomischen Aspekte eines solchen Gerätes gewinnen immer mehr an Bedeutung, auch die Vielseitigkeit und Funktionalität der mobilen Computer steht immer mehr im Vordergrund.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass den ersten Platz das von Alex Huber entwickelte "USE2" belegt hat. Das Gerät vereint, je nach Bedarf, Freizeit- und Arbeitsgerät. Die Zentrale Einheit lässt sich als herkömmliches Notebook oder Tablet-PC einsetzen und verfügt über ein mobiles DVD-Laufwerk inklusive Fernbedienung. Die Jury war sich einig, dass das modulare System die Mobilität und Flexibilität der zukünftigen Notebooks wirkungsvoll darstellt.

Den zweiten Platz belegte eine Konstruktion, die auf den Namen "Butterfly 2010" getauft wurde. Das extrem kleine Notebook besteht aus einer Falttastatur und einem berührungsempfindlichen Display, eingekleidet in einen robusten "Tranport-Panzer". Diese und noch andere nennenswerte Konstruktionen zeigen, das die Innovationsfreude der kreativen Köpfe von morgen keine Grenzen kennt. Wir dürfen uns schon jetzt darauf freuen, in einigen Jahren vielleicht mit einem Notebook arbeiten zu dürfen, das den Namen "USE2" oder "Butterfly 2010" trägt.
Patrick Neubert
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