Internetnutzer, die Bankgeschäfte und Einkäufe am PC tätigen, sehen sich immer gefährlicheren Angriffen ausgesetzt: Nach Viren und Würmern ist nun das so genannte
Phishing, das Ausspähen von Passwörtern und anderen sensiblen Kundendaten durch gefälschte E-Mails und Internetseiten, auf dem Vormarsch.
Gefährdet sind nicht nur Nutzer des Online-Banking, sondern auch Kunden von Internet-Auktionshäusern wie Ebay oder E-Commerce-Anbietern wie dem Online-Buchversand Amazon. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und der Bundesverband Deutscher Banken (bdb) geben Tipps zum Schutz vor Online-Bankraub und anderen Netzbetrügereien.
TAN-Eingabe? Vorsicht!
Beim Phishing versenden Internet-Betrüger professionell aufgemachte E-Mails etwa an Bankkunden, worin diese zum Beispiel zu einem Sicherheitscheck aufgefordert werden. Die Mail erhält häufig einen Link zu einer gefälschten Internet-Seite, die der Orignial-Website des Geldinstituts zum Verwechseln ähnlich sieht. Dort werden die Kunden aufgefordert, ihre persönliche Geheimnummer (PIN) und die so genannte Transaktionsnummer (TAN) einzugeben. Auf diese Weise spähen die "Phisher" Kundendaten aus - und können einem gutgläubigen Bankkunden schlimmstenfalls das Konto leer räumen.