Im späten Mittelalter angesiedelt bietet „Die Siedler: Das Erbe der Könige“ endlich wieder eine richtige Story. Nachdem der Schwarze Ritter Herbaros den alten König ermordet und das Königreich unterjocht hat, schlüpft der Spieler in die Rolle des Königssohns Dario. Um das Königreich des Vaters neu zu erschaffen, erhält Dario Hilfe von seinen Gefährten Ari, einer Art weiblicher Robin Hood, und Pilgrem, einem Sprengmeister aus dem Norden.
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Der Spieler beginnt mit einem Dorfzentrum, einigen Grundrohstoffen und einer Hand voll Geld. Für ein paar Taler lassen sich die ersten Leibeigenen beschäftigen. Die kleinen Gesellen errichten Gebäude, fällen Bäume oder bauen Steine ab. Falls viel Arbeit anliegt, können Überstunden verhängt werden. Sollten Brot und Schlaf knapp werden, verweigern die Siedler mal eben die Arbeit und versammeln sich am Lagerfeuer. Während die Leibeigenen weder Schlaf noch Nahrung benötigen, brauchen alle anderen 50 Charaktere (wie Minenarbeiter oder Gelehrte) ausreichend Nahrungsmittel und ein eigenes Haus. Ob Nahrungsmangel aber auch zu Aufständen in der Siedlung führen kann ist zur Zeit noch unklar.
Ein paar Gesellen reichen natürlich nicht, um eine kleine Siedlung zu einer großen mittelalterlichen Stadt heranwachsen zu lassen. Stattdessen müssen Gebäude weiter ausgebaut und neue Technologien erforscht werden. Durch Alchimie kann das Wetter beeinflusst und dank Zahnrädern oder Flaschenzügen Produktions- und Verarbeitungsstätten effizienter genutzt werden. Bestimmte Gebäude wie zum Beispiel eine Kirche verbessern den Lebensstandard. Ob es den Bewohnern auch gut geht erkennt man an einem kleinen Smiley über dem jeweiligen Siedler. Bei schlechter Stimmung kann ein Segen des Priesters oder eine kleine Steuerreform Abhilfe schaffen.
Wenn der Winter Einzug hält
Richtig gefährlich wird’s im Winter. In unregelmäßigen Abständen wird es nämlich kälter. Dann fällt nicht nur Schnee, auch Flüsse und Seen frieren zu. Dadurch ergeben sich für den Spieler völlig neue Möglichkeiten - aber auch Gefahren.


