In ersten Doom3 Benchmarks schlägt sich die 6600 GT sehr ordentlich: Sie hängt alle Topmodelle der alten Generation wie die hauseigene Geforce 5950 Ultra oder ATIs Radeon 9800XT ab. Allerdings sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen: Schon immer zeigten Grafikkarten von NVIDIA in Spielen mit von Doom-Erfinder John Carmack programmierter Grafik-Engine eine gute Performance, auch wenn sie bei DirectX-Anwendungen schlechte Benchmarkergebnisse lieferten. Auf jeden Fall aber wird die GeForce 6600 GT deutlich schneller als aktuelle Mainstream-Modelle wie Radeon 9600 XT oder Geforce FX 5700 Ultra sein.
Ab September
Nvidia verlangt nach eigenen Angaben für das 6600 GT Modell 230 Euro. Die niedriger getaktete 6600 wird unter 200 Euro kosten und häufig in Supermarkt-PCs zu finden sein. Viele führende Grafikkartenhersteller haben angekündigt, NVIDIAs Mainstream-Chip zu verbauen: Unter anderem wollen Asus, Leadtek, Gainward, MSI und Sparkle Geforce 6600 GT Grafikkarten auf den Markt bringen. Erste Modelle werden voraussichtlich ab Ende September in Deutschland verfügbar sein.
Klaus Wiesen