NVIDIA hat zwar schon seit langem die neue Grafikartengeneration mit dem High-End-Chip NV40 eingeleitet, doch ist für viele Computernutzer die Einführung der Mainstream-Grafikkarte interessanter: Die kostet dann nicht etwa 400 bis 500 Euro, sondern zwischen 150 und 250 Euro. Nun hat NVIDIA anlässlich der Spielemesse Quakecon in den USA letzte Informationen zum neuen Mainstream-Chip NV43 alias Geforce 6600 vorgestellt. Die Karte soll NVIDIAs in den Keller gefallene Absatzzahlen wieder nach oben schnellen lassen.
Abgespeckte 6800
Die GeForce 6600 basiert auf dem High-End-Modell GeForce 6800 Ultra. Allerdings hat NVIDIA den GPU stark zurechtgestaucht: So unterstützt die 6600 zwar schon das DirectX Shader Model 3.0, besitzt aber gegenüber der 6800 Ultra eine halbierte Speicheranbindung von 128-bit und nur halb so viele Pixel-Pipelines. Neben der 6600er Karte ist auch eine aufgebohrte Version mit dem Anhang GT geplant, die mit DDR3-Speicher ausgestattet ist. Dieser Speichertyp erlaubt deutlich höhere Taktraten: Voraussichtlich wird die 6600 GT einen Speichertakt von 500 Megahertz ausgeliefert und wird daher spürbar mehr Frames als die normale 6600 liefern. Außerdem soll die GT-Version NVIDIAs SLI Technologie unterstützen. Die SLI Technologie ermöglicht es, wie früher bei Voodoo-Karten von 3DFX zwei Karten zu koppeln, um die Performance zu steigern.