Mobiles Arbeiten mit dem Notebook, schneller Zugriff auf das Firmennetzwerk oder persönliche E-Mails, ein kurzer Plausch über einen Instant Messenger mit Freunden. All dies ist durch zahlreiche WLAN-Hotspots, die in den zurückliegenden Monaten wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, möglich geworden. Und der Boom ist ungebrochen: Wie das Handelsblatt unter Berufung auf eine Analyse von Mservice berichtet, werden Ende des Jahres die meisten drahtlosen Internetpunkte in Deutschland in Betrieb sein.
Europaweit soll es Internetusern an über 17.000 Hotspots möglich sein, die virtuellen Surfgewohnheiten auch außerhalb der eigenen vier Wände auszuüben. Allein in Deutschland sollen 5.000 "heiße Punkte" nutzbar sein. Der Boom wird deutlich, vergleicht man die aktuellen Zahlen mit denen aus dem vergangenen Jahr. Damals waren europaweit nur rund 8.000 Hotspots aktiv, davon 525 Stück in Deutschland.
Briten verdrängt
Mit den 5.000 Internet-Zugangspunkten wird Deutschland die Spitzenposition in Europa einnehmen. Bisher lagen die Briten mit 3.000 Hotspots in Führung, allerdings sollen auf der Insel in diesem Jahr nur 1.000 neue Zugänge hinzukommen.