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Der Termin für den spektakulärsten Börsengang des Jahres bleibt im Ungewissen: Die Internet-Suchmaschine Google benötigt offenbar mehr Zeit, um Großinvestoren für seinen Börsengang im Wert von bis zu 3,3 Milliarden Dollar zu registrieren. Statt am kommenden Dienstag erwäge das Unternehmen nun einen Termin in der darauffolgenden Woche, berichtet der US-Fernsehsender CNBC.
Google wäre der größte Börsengang der Internet-Branche seit dem Platzen der Hightech-Blase Anfang des Jahrzehnts. Das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Mountain View hatte seine Pläne im April angekündigt und im Juli Details bekannt gegeben. Demnach soll der Ausgabepreis für insgesamt 24,6 Millionen Aktien zwischen 108 und 135 Dollar je Anteil liegen. Ermittelt wird der endgültige Preis dabei über ein Auktionsverfahren.
Hedge-Fonds-Investoren sagten CBS Marketwatch, institutionelle Anleger seien nicht in der Lage gewesen, ihre Angebote zu platzieren. Ob es sich nur um rein technische Gründe handelt, blieb offen. Google selbst hatte sich nur vage zum Termin des Börsengangs geäußert. Im Börsenprospekt wird ein Termin "im oder um den August" genannt.
In einer Eingabe an die US-Börsenaufsicht SEC vom Mittwoch hieß es, die Emission solle "so bald wie praktikabel" über die Bühne gehen. Diese Aussage war Teil einer Erklärung, dass Google es versäumt habe, in den Dokumenten zum Börsengang 23,2 Millionen Mitarbeiter-Aktien und 5,6 Millionen Aktienoptionen aufzuführen. Google bot an, diese Aktien zurückzukaufen.