Mittwoch, 04.08.2004 14:20

Neuer Spamschutz-Service bei T-Online

aus dem Bereich Sonstiges
Die Vereinten Nationen sind vereint dagegen, Microsoft arbeitet an der ultimativen Lösung und T-Online schützt seine Kunden jetzt noch besser: Mit "SpamschutzPlus" erhalten die rosa Surfer nach Firmenangaben weniger unerwünschte Werbemails.

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Zusatzangebot für 95 Cent

Bereits jetzt filtert der in jedem Postfach der Darmstädter vorhandene Spamschutz täglich bis zu 70 Millionen Mails aus. Zudem enthält die neue T-Online Software 5.0 einen E-Mail-Filter. Wer dennoch mit Aufforderungen zum Seitensprung, finanziellen Avancen oder Viagara-Sonderangeboten behelligt wird, kann für 95 Cent pro Monat erweiterten Schutz buchen.

Individuell und lernfähig

Dafür kann der Kunde dann die Filterregeln für den elektronischen Posteingang selber festlegen. Die Empfindlichkeit des Filters lässt sich in drei Stufen von niedrig über mittel bis hoch einstellen. Zusätzlich kann das Tool persönliche Listen verwalten, die klar definieren, was durchkommt und was nicht. Neben den Einträgen im T-Online-Adressbuch lässt sich für insgesamt 200 Adressen oder Domains die Verfahrensweise definieren: 100 gute ins Töpfchen, 100 böse ins Kröpfchen. Landet doch mal eine echte Liebesmail auf dem Müllhaufen, lässt sich auch dieses Problem beheben: Mit dem so genannten Report-Button wird der Provider über die falsche Zuordnung in Kenntnis gesetzt, die Filterregeln werden angepasst.

Web-Mail oder Mail-Programm

Das Schutz-Tool, das seit Ende 2003 im Einsatz ist, lässt sich sowohl in der Web-Mail-Variante nutzen, als auch in eigene Mail-Programme (T-Online nennt hier Microsoft Outlook namentlich) integrieren. Da es sich um einen Service im Rahmen der T-Online-Leistungen handelt, steht der Spamschutz-Plus natürlich auch nur den Kunden der T-Com-Tochter zur Verfügung. Die Mindestlaufzeit für den Dienst liegt bei 30 Tagen und ist für Haupt- und Nebennutzer buchbar.

Alternativen

Wer sich die monatliche Gebühr für die virtuelle Poststelle sparen will, der bleibt entweder beim herkömmlichen Spamschutz, oder wechselt zu einem der Freemail-Anbieter, die inzwischen auch einen umfangreichen Schutz vor unerwünschter Post bieten. Für wen es keine Rolle spielt, ob der Spam vor oder nach dem Runterladen auf den heimischen Rechner aussortiert wird, der kann auch eines der E-Mail-Programme nutzen, die über lernfähige Filtermechanismen verfügen (z.B. Mozillas Thunderbird).
Jochen Voß
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