Zum Start des Habbo-Hotels habe man die primäre Sicherheitslinie bei der Anmeldung gefahren, so ein Sprecher des Unternehmens. Die Registrierung sei von den Kindern zwischen zwölf und 18 Jahren gemeinsam mit den Eltern vorzunehmen gewesen. Auch eine E-Mail-Adresse der Eltern war von den Sprösslingen anzugeben.
Verwunderung
Wir wundern uns - schützt dies vor horrenden Telefonrechnungen? Als dann trotz dieser Schutzmaßnahme klagende Kunden an den Provider herantraten, habe man sich in Absprache mit der FSM die neuen Sicherheitsbestimmungen für Minderjährige ausgedacht und umgehend implementiert, so T-Online. Auch die Habbo-Hotel-Rechnungsbeträge erließ man den Kunden aus Kulanz. Zum 1. Oktober dieses Jahres kündigte man uns weitere Sicherheitslinien an, um das Habbo-Hotel für Kinder noch sicherer zu machen.
Fazit
In diesem Sinne ein Lob an die schnelle Reaktion der FSM, die beispielhaft agierte. T-Online muss sich einem ernsten Blick mit wackelnder Zeigefinger-Pose stellen - dennoch: Den Fehltritt verzeihen wir aus dem Grund, dass die Horror-Rechnungen aller Geschädigten per Gutschrift erlassen wurden. Vorbildlich! Wir hoffen, dass man in Zukunft intensiver überprüft, was da eigentlich gerade ins Service-Portfolio aufgenommen wird, um ähnlichen Vorkommnissen vorzubeugen.