Wer sein Handy liebt, gönnt ihm auch schon mal ein etwas ausgefalleneres Design. Dies scheinen sich auch die Handydesigner des französischen Handyherstellers Sagem gedacht zu haben und kreierten mit dem myC-3b ein Mobiltelefon, das mit seinen abgerundeten Kanten wohl in erster Linie weibliche Kunden ansprechen soll.
Nur wenige Extras
Anspruchsvolle Mobiltelefonierer werden sich bei einem Blick auf die Extras wohl schnell von dem Gerät abwenden. Eine integrierte Kamera, die heutzutage eigentlich schon zum Handy-Standard geworden ist, sucht man ebenso vergebens, wie Java-Funktionalität. Immerhin verfügt das ansehnliche Klapphandy aber über ein Display, das bei einer Auflösung von 128 mal 160 Pixeln 65.536 Farben darstellen kann. Untypisch hingegen, dass kein zweites Display auf der Außenseite der Schale angebracht wurde. Bei jedem eingehenden Anruf muss das Handy daher zunächst aufgeklappt werden, damit ersichtlich ist, welcher Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung wartet.
Kein MMS-Spaß
Der Multimediaspaß bleibt auf Grund der fehlenden Kamera leider auf der Strecke. Nicht einmal der Versand und Empfang von MMS ist möglich. Lediglich SMS und EMS können mit dem myC-3b ausgetauscht werden. In das Gerät integriert wurde eine Freisprecheinlage, Klingeltöne werden in HiFi-Qualität wiedergegeben, Zugriff auf das Internet erfolg via WAP 1.2 bzw. GPRS der Klasse 10.
Ab sofort erhältlich
Mag das Handy vom Design her durchaus überzeugen, störend wirkt im geschlossenen Zustand die nicht in das Gehäuse integrierte Antenne. Wem das 85 Gramm leichte und 81 mal 44 mal 22,5 Millimeter kleine Handy trotzdem zusagt, kann es für 229 Euro im Online-Shop von Sagem bestellen. Die Standbyzeit liegt bei bis zu acht Tagen, die Sprechzeit bei bis zu vier Stunden.
Hayo Lücke