Den Gegnern immer den entscheidenden Schritt voraus zu sein: Für Spieler eine Frage der Geschicklichkeit, aber auch der Hardware. Mit dem als Gamer-PC angekündigten Dimension XPS will Dell nun auch die Herzen der Hardcore-Gamer gewinnen. Ob der XPS im Kampf mit Rechnern aus der PC-Schmiede von Alienware aufnehmen kann?
500 GByte Speicher
Der Dimension XPS Hurricane, das Topmodell der Reihe, ist serienmäßig mit einer Pentium 4 CPU mit 3,4 GHz bestückt. Der Prozessor kann aber gegen einen Aufpreis von stolzen 754 Euro gegen einen Pentium 4 Extreme Edition gleichen Taktes ausgetauscht werden. In Sachen Speicher zeigt sich der XPS von seiner besten Seite. 1024 Megabyte Arbeitsspeicher und insgesamt 500 Gigabyte verteilt auf zwei Festlatten lassen kaum noch Wünsche offen.
Abgerundet wird das Angebot von einer ATI Radeon X800 XTT PCI-Express Grafikkarte die auf 256 Megabyte Arbeitsspeicher zurückgreift. Komplettiert wird das multimediale Kraftpaket durch eine Creative Audigy 2 Soundkarte. Noch mehr Freude bei den Hardcore-Gamern kommt dank der Onboard Netzwerkkarte auf, die sich auch in Gigabit-Netzwerke einklinkt. Denn nichts ist schlimmer als Lag bei einer LAN-Party.
Teures Vergnügen!
Unter so viel Spielfreude leidet auch der Geldbeutel. Zwar ist die Topvariante des Dimension XPS in der Basiskonfiguration mit 2999 Euro im Vergleich zu anderen Gamer-PCs durchaus im preislichen Rahmen, nur schlägt eine Abweichungen von dieser Konfiguration eventuell stark zu Buche.
Wer beispielsweise anstatt 1024 lieber 4096 Megabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung hätte muss diesen Luxus mit satten 1160 Euro teuer bezahlen, ein Festplattens-Upgrade auf 1200 Gigabyte kostet schlappe 835,20 Euro. Das läppert sich: Für den voll ausgebauten XPS kann man über 6000 Euro löhnen. Nur muss Dell dann noch Versandkosten in Höhe von 75,40 Euro berechnen?
Patrick Neubert