Kommunikationsmittel SMS: Bei Jugendlichen ist der so genannte Short Message Service nach wie vor äußerst beliebt. Da das Handy als ständiger Begleiter agiert, kann man Freunde und Bekannte nahezu immer und überall erreichen, auch wenn man mal nicht telefonieren möchte. Doch es lässt sich ein Trend ablesen, der besagt, dass die Kommunikation per SMS durch eine neue Art des Gedankenaustauschs in der Beliebtheit abgelöst wird. Nach einer Studie des Microsoft-Online-Dienstes MSN wird Instant Messaging immer beliebter.
Zwischen April und Mai dieses Jahres hat MSN knapp 50.000 Anwender des MSN Messenger in insgesamt 13 Ländern zu ihrem persönlichen Nutzungsverhalten befragt, darunter auch in Deutschland. 2.422 MSN-Nutzer aus Deutschland haben an der Umfrage teilgenommen.
Verabreden, flirten und vieles mehr
Die zunehmende Popularität von Instant Messaging Services beeinflusst die Kommunikation von Frauen und Männern gleichermaßen. Allein in Deutschland nutzen mittlerweile mehr als ein Drittel der befragten Personen Instant Messaging häufiger als Text Messaging via Handy. In vielen anderen Ländern, wie zum Beispiel den USA, hat Instant Messaging SMS-Dienste vom ersten Platz der beliebtesten Kommunikationstools bereits verdrängt. Instant Messaging, kurz IMing, wird von den deutschen Usern meist verwendet, um mit Freunden zu kommunizieren (86,1 Prozent), sich zu verabreden (36,2 Prozent) oder einen neuen Partner kennen zu lernen (32,2 Prozent). Auch in den Berufsalltag vieler User hat der Instant Messenger bereits Einzug gehalten und wird von 29,4 Prozent aller Befragten zur Diskussion mit Kollegen genutzt.