Motorola geht mit einem neuen Multimediahandy an den Start, das zumindest designtechnisch in eine andere Liga vorstößt. In zugeklappter Form wirkt es zunächst vergleichsweise klobig. Öffnet man es allerdings, wird deutlich, was unter dem Gehäuse des A630 steckt. Die Motorola-Designer haben ein Mobiltelefon geschaffen, das auf den ersten Blick zwar an den
Communicator von Nokia erinnert, die breite Funktionspalette des finnischen Modells aber nicht kontern kann.
Das Gerät kann in geschlossenem Zustand wie jedes andere Handy benutzt werden. Öffnet man es jedoch, mutiert das A630 zu einem kleinen Taschencomputer. Über ein 176 mal 220 Pixel großes Innendisplay (65.000 Farben) lassen sich unter anderem E-Mails bearbeiten und WAP-Seiten betrachten. Außerdem steht eine Instant-Messaging-Funktion zur Kommunikation mit Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen zur Verfügung. Auf dem deutlich kleineren Außendisplay werden neben Uhrzeit und Netzversorgung eingehende Anrufe und Nachrichten signalisiert.
Zoomkamera mit an Bord
Damit auch der zu Handys inzwischen dazu gehörende Fotospaß nicht zu kurz kommt, wurde in das Telefon eine VGA-Kamera mit vierfachem Digitalzoom integriert. Das ist zwar nicht der neueste Schrei, reicht für Schnappschüsse aber allemal aus. Die aufgenommenen Fotos können auf Wunsch mit Tönen unterlegt und direkt per MMS weiterverschickt werden.
Dank Triband-Technologie kann mit dem A630 in fast allen Mobilfunknetzen der Welt mobil telefoniert werden. MP3-Klingeltöne sorgen bei eingehenden Anrufen für ein stimmungsvolles Klangbild, Daten können via Bluetooth übertragen werden. Ebenfalls in das Gerät integriert wurde eine Freisprecheinrichtung.
Vorerst nur in den USA
Bisher wurde das Gerät nur in den USA angekündigt, wo es innerhalb des dritten Quartals dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Einen möglichen Einführungstermin in Europa nannte Motorola bisher ebenso wenig wie einen Preis.