Offensichtlich hat die von Mobiltelefonen ausgehende Strahlung doch negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper: Die Berliner Morgenpost berichtet unter Berufung auf eine Studie von Forschern der ungarischen Universität Szeged, dass die männliche Fruchtbarkeit offenbar bei regelmäßigem Mobiltelefonieren abnimmt. Um ein Drittel soll die Anzahl der Spermien zurückgehen, wenn Männer ihre Handys täglich angeschaltet mit sich umhertragen. Die übrig gebliebenen Spermien sollen sich außerdem schlechter fortbewegen können, was die Befruchtung einer Eizelle erschweren könne.
Eingeschaltete Handys verringern Spermienanzahl
Insgesamt wurden bei der Studie 451 Männer über einen Zeitraum von 13 Monaten untersucht. 221 der untersuchten Personen nutzten ihr Mobiltelefon täglich. Das Ergebnis der Untersuchung: Je länger die Telefone angeschaltet getragen wurden, desto stärker verringerte sich die Anzahl der Spermien. Auch die Zeitspanne, die Nutzer tatsächlich telefonierten, hätte einen negativen Einfluss auf die Spermienkonzentration und die Beweglichkeit.
Unbeachtet blieb in der Studie, ob weitere Faktoren das festgestellte Ergebnis beeinflussen können. Es sei beispielsweise nicht untersucht worden, ob das Handy direkt am Körper oder in einer separaten Tasche getragen wurde.
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