Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft wird der neue MDA III von T-Mobile ab September in den Regalen liegen. Die bedeutendste Veränderung des neuen Smartphones gegenüber dem
aktuellen Modell liegt im serienmäßigen W-LAN-Zugang nach Standard IEEE 802.11b – also mit einer Verbindungsrate von bis zu 11 Mbit/s bei hoher Reichweite und Verbreitung. Neben einer vorinstallierten Faxsoftware liegen die weiteren Neuerungen des Gerätes in der Nutzerfreundlichkeit: Das PDA-Phone der dritten Generation verfügt über eine ausziehbare Voll-Tastatur. Zudem gibt der Hersteller an, dass beim MDA III die Akkuleistung um ganze 25 Prozent erhöht wurde. Bleibt abzuwarten, wie sich das in der Praxis auswirkt, zumal die Akkuleistung als wunder Punkt des MDA II gilt. Hinsichtlich Service hofft T-Mobile, bis Ende des Jahres den BlackBerry E-Mail Push-Service auch für dieses Gerät zur Verfügung zu stellen.
Sonst ändert sich nichts
Abgesehen von diesen Änderungen bleibt das MDA III, was auch die II schon war: Eine vielseitige Verbindung von Telefon und PDA mit VGA-Kamera und der üblichen Software.
Wie der Vorgänger verfügt der MDA III über einen 400 MHz Xscale-Prozessor mit einem Speichervolumen von 128 Mbyte.

Sicher weiterhin nicht ganz pannenfrei, dafür aber kompatibel: das Betriebssystem Microsoft Windows Mobile 2003 Pocket PC Phone Edition.
Qualität kostet
Mit dem MDA III, das knapp elf Monate nach seinem Vorgänger-Modell in den Handel kommt, will T-Mobile seine Marktführerschaft mit derzeit knapp 40 Prozent Marktanteil im Bereich der PDA-Phones ausbauen. Der Preis soll ohne Vertrag bei happigen 750 Euro liegen. Und auch mit Vertrag ist das Gerät wahrlich kein Schnäppchen: 450 Euro müssen auf den Tisch gelegt werden.
Jochen Voß