Sie werben für Potenzpillen und dubiose Kredite und verstopfen auf der ganzen Welt die E-Mail-Postfächer: Spam-Mails machen nach unterschiedlichen Berechnungen inzwischen zwei Drittel bis drei Viertel aller E-Mail-Sendungen aus. Bereits vor einem Monat
berichteten wir, wie die IT-Industrie den unerwünschten Werbe-Nachrichten in Zukunft ein Schnippchen schlagen möchte, es gibt aber auch einige Möglichkeiten, wie sich der private Internetnutzer schützen kann.
E-Mail-Adresse geheim halten
Grundregel Nummer eins ist im heutigen Internetzeitalter, mit der persönlichen E-Mail-Adresse behutsam umzugehen. Spammer schicken elektronische Suchroboter aus, die das Netz systematisch nach Adressen durchforsten. Wer also seine E-Mail-Adresse auf der eigenen Homepage, in Diskussionsforen oder auch in Gästebüchern hinterlässt, darf sich nicht wundern, wenn das eigene Postfach schon bald mit Werbung überflutet wird.
Zweitadresse einrichten
In diesem Zusammenhang ist es ratsam, Zweitpostfächer einzurichten – etwas bei einem der zahlreichen Freemail-Anbieter. Eine Alternative sind Wegwerfadressen. Hierunter versteht man E-Mail-Adressen, die nur kurzzeitig funktionieren. Sie leiten vorübergehend die elektronische Post an die Hauptadresse weiter, danach wird die Zweitadresse gelöscht – möglicherweise an diese Adresse gesendeter Spam läuft ins Leere. Ein Anbieter, der einen solchen Dienst anbietet finden Sie unter www.spamgourmet.com.