Sie nennen es B-Ware. In groß angelegten Lagerverkäufen, Outlet-Centern oder direkt über das Internet wird sie vertrieben. Die Rede ist von Ware mit kleinen Mängeln. Bei Designerklamotten und Luxusmöbeln ist das schon längst etabliert, jetzt haben auch Hardware-Hersteller diesen Vertriebsweg für sich entdeckt. Ob Vorführ- und Messegerät oder einfach nur überarbeitete Kundenware, hier wird jeder Schnäppchenjäger fündig.
Gericoms Auslaufmodelle
Mit dem Slogan „Massenweise Hammerpreise“ wirbt der Notebook-Hersteller Gericom auf seiner Internetseite
www.gericom.de für das eigene Outlet-Center. Hier werden überwiegend Auslaufmodelle, aber von Zeit zu Zeit auch so manches Gebrauchtgerät zum Kauf angeboten. Ein Vergleich zeigt: Das Gericom Blockbuster, angetrieben von einer Pentium 4 CPU mit 3,06 GHz Taktfrequenz und 1024 MByte Arbeitsspeicher soll im Onlineshop 1799 Euro kosten. Bei Gericom selber hat man dagegen über 100 Euro gespart. Hier werden für das gleiche Notebook nur 1660 Euro fällig.
Neben Zahlreichen Notebooks bietet Gericom im Moment auch zwei verschiedene 19-Zoll-TFT Monitore an. Beide arbeiten mit einer maximalen Auflösung von 1280 x 1024 und sind mit D-sub Anschlüssen ausgerüstet. Bei Preisen von 489 Euro beziehungsweise 479 Euro lassen sich auch hier einige Euro sparen.
Ausverkauf bei Acer
Acer wählt einen dezenteren Weg, die eigene B-Ware loszuwerden. Auf der
Acer Homepage wird unter dem Link "Sonderposten" der direkte Weg zum FTP-Server frei, auf dem neben aktuelle Listen mit B-Ware auch ein Bestellformular zu finden sind. Im Gegensatz um Outlet-Center von Gericom befinden sich auf dieser Liste mehr als 120 verschiedene Artikel vom Notebook-Akku bis zum Server.