Update: Offizielle Stellungnahme
Wie bereits angekündigt, reichen wir nun die offizielle Stellungnahme durch Strato nach. Angaben der TELES-Tochter zufolge findet eine generelle Begrenzung der Bandbreite nicht statt. Vielmehr drossele man bei Kapazitätsengpässen für Filesharing relevante Ports.
Einschränkungen seit Juni
Das Bandbreiten-Management wird seit Anfang Juni betrieben und betrifft nur Ports über 1024, lässt die Pressestelle uns wissen. Dort würden bestimmte Ranges geführt und die Ports gegebenenfalls gedrosselt, wenn man die Limits erreiche. Strato führt zur Erklärung der Bandbreitenbegrenzung auch wirtschaftliche Gründe an. Der Markt ist knallhart - Stratos Ziel sei aber trotzdem, dem Kunden nachhaltig günstige Preise anbieten zu können.
Kommentar:
Seltsame Vorgehensweise, die Strato an den Tag legt: Man steigt ins Breitband-Geschäft ein, zieht auf Grund des Flatrate-Preises von 6,95 Euro in den ersten drei Monaten die Aufmerksamkeit der Power-User auf sich und sieht nach kurzer Zeit die Mischkalkulation nicht mehr aufgehen. Entweder man hat sich verkalkuliert, oder aber geht davon aus, dass nun wieder alle Power-User kündigen, sodass sich die Spreu ganz alleine vom Weizen trennt...
Michael Müller