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Mitte Mai sagte Sony mit ihrer PlayStation Portable (PSP) Nintendo den Kampf an. Doch der Schritt auf den Markt der portablen Spielkonsolen wird ihnen nicht leicht gemacht. Denn kurz nach Sonys Enthüllung der PSP stellte Nintendo seinen Gameboy-Nachfolger vor. Wir verraten, was das Nintendo DS zu bieten hat.
Dopelltes Spielerlebnis
Das Highlight des Nintendo DS sind die zwei Bildschirme, die nach Aufklappen der portablen Konsole den Spielmittelpunkt bilden. Dabei ähnelt der untere – ausgestattet mit einem Touchscreen - einem PDA-Display. Doch wozu zwei Bildschirme? Ganz einfach: Nintendo will dem Spieler mehr Überblick verschaffen.
Zum Beispiel kann in einem Adventure im unteren Bildschirm das Inventar angezeigt werden, während man die Spielfigur auf dem oberen Display durch die Level steuert. Ähnlich bei Rennsimulationen: Ein Bildschirm stellt die aktuellen Platzierungen, eine Übersicht der Strecke oder das Auto aus einem anderen Kamerawinkel, während man auf dem Anderen seine Runden dreht.
Verbesserte Technologie
Um mehr Bilder pro Sekunde und eindrucksvollere Effekte darstellen zu können, bedarf es einer besseren Technik. Nintendo stattet das DS deshalb mit zwei Prozessoren und einer neuen Grafik-Engine aus, die nach eigenen Angaben sogar die Leistung des Nintendo 64 übertreffen soll. Neben einem schnelleren Spielerlebnis sind Dank der neuen Engine auch Nebeleffekte und Cel-Shading möglich.

Um einen langen Spielspaß ohne externe Stromquelle zu garantieren, entwickelte Nintendo einen neuen Halbleiterspeicher, der den Energieverbrauch des internen Akkus drastisch senken soll. Der Sleep- und Standby-Modus soll die Stromreserven zusätzlich schonen. Im Sleep-Modus können sogar Spiele unterbrochen und zu jeder Zeit wieder aufgenommen werden.
Mit dem neuen 16-Kanal-Sound (Stereo) hat Nintendo auch im Musikbereich mehr rausgeholt. Kopfhörer lassen sich am integrierten Kopfhöreranschluss anstöpseln. Mit Hilfe des Mikrofons kann das Spielgeschehen auch durch Spracherkennung gesteuert werden.