Zusätzliche Zeichenketten
Eine weitere Alternative wurde von Zoemails entwickelt, so die Zeitung weiter. Zwischen dem eigentlichen Nutzernamen und dem @-Zeichen setzt eine Software beim Verschicken jeder E-Mail bis zu 32 wahllose Zeichen ein. Nur der Empfänger sieht den Code und kann ihn für eine Antwort gebrauchen. Andere elektronische Post ohne diesen Zusatz löscht vorher das System.
Die Chance, dass Spammer diese Zeichen- und Ziffernfolge durch eine Software zum Erstellen zufälliger Namen identifizieren, liegt bei eins zu zwei Milliarden. Und dann ist noch lange nicht der eigentliche Nutzername bekannt. In einer Variante des Verfahrens bestimmt der Anwender selbst über den Zusatz: paula.bankxy@ für das Online-Banking oder paula.bernd@ für den Freund. Sollte die Bank die Adresse weitergegeben haben und diese bei Spamern landen, ist sie einfach zu löschen; die Hausbank wird über die geänderte Adresse automatisch unterrichtet.
AOL startet SPF
Bei AOL soll in Kürze eine Technik eingesetzt werden, mit der auch GMX beim
Kampf gegen den Spam einen Teilerfolg erzielen konnte. Das so genannte
Sender Policy Framework (SPF) soll beim weltgrößten Internetprovider eingesetzt werden. E-Mail-Verwalter können damit überprüfen, ob eine eingehende E-Mail tatsächlich vom angegebenen Absender stammt. Einen vergleichbaren Service bietet die von Microsoft unterstützte Caller-ID, bei der die Service-Provider über Adresslisten verfügen. So fragt die Software beim Empfänger automatisch nach, ob die Kennung mit der Mail übereinstimmt - ähnlich wie die Anzeige von Telefonnummern bei ankommenden Anrufen.
Tipps und Tricks, wie sich Privatanwender gegen Spam schützen können, haben wir für Sie in einer weiteren Meldung
zusammengefasst.