Während die unerwünschten Werbebotschaften in ihrer Masse immer weiter zunehmen, zahlreichen Internetusern die Verzweiflung ins Gesicht treiben, entwickeln Wissenschaftler verschiedene Möglichkeiten, um der Plage – zumindest mittelfristig – Herr werden zu können, berichtet die Welt am Sonntag.
Rechenaufgaben für die Computer
Ein ausgearbeitetes Konzept sehe vor, dass jede abgeschickte E-Mail zunächst eine mathematische Aufgabe lösen müsse. Wurde diese Aufgabe gelöst, werde der Nachricht ein Zertifikat angehängt. Auf dem Rechner des Empfängers werde das Zertifikat erkannt und die Nachricht könne in den Posteingang übertragen werden. Fehle das Dokument, werde die Sendung geblockt. Die zu lösenden Aufgaben seien für handelsübliche Computer leicht zu lösen. Pro Nachricht werden maximal 15 Sekunden benötigt, wodurch täglich rund 9.000 zertifizierte Nachrichten verschickt werden können. Spammer jedoch müssen täglich Millionen von Nachrichten verschicken, um "erfolgreich" arbeiten zu können.
E-Mailporto als Alternative
Eine zweite Möglichkeit, über die onlinekosten.de bereits ausführlich berichtet hat, ist die Einbindung einer elektronischen
Briefmarke. Jede E-Mail soll bei diesem Prinzip einige Zehntelcent kosten, was Spammer mit ihren unzähligen Aussendungen stark belasten würde. Allerdings wird auch schon
Kritik zu dieser Möglichkeit laut.