Nokia feilt weiter an seiner Produktpalette. Mit dem Kamera-Handy 6230 scheint ein großer Wurf gelungen zu sein. Kurze Zeit nach der Einführung des Gerätes war es bereits bei vielen Mobilfunk-Anbietern vergriffen oder hatte eine Lieferzeit von einigen Wochen.
Das neue Handy ist da!
Die Vorfreude auf das Nokia 6230 ist groß. Wenn man es dann endlich in Händen hält, wird man keineswegs enttäuscht. Neben einem Akku-Ladegerät befindet sich noch eine MMC-Speicherkarte mit einer Kapazität von 32 Megabyte und ein Headset im Karton. Nur die Suche nach einem Datenkabel zum Anschluss des Handys an einen PC bleibt erfolglos.

Die Entwicklungschefs von Nokia haben sich beim 6230 nicht auf ein innovatives oder extravagantes Design sondern auf Eleganz und Funktionalität geeinigt. Das 97 Gramm schwere Handy ist kaum größer als eine Zigarettenschachtel, was auch Nachteile mit sich führt. So sind im eifer des Gefächtes mal schnell drei oder vier Tasten des Gerätes gedrückt.
In Sachen Bedienung bleibt Nokia bis auf die Fünfwege-Navigation, mit der man sich durch das entweder in Listen- oder in Gitterform angelegte Menü bewegt, bei bisher Bewehrtem. Neu im Gegensatz zu Handys der Generation 6210 allerdings sind die Funktionen der rechten und linken Auswahltasten, die vom Benutzer frei wählbar sind. Ebenso wie die Funktionstasten können die einzelnen Richtungen der Fünfwege-Navigation jeweils für den Aufruf einer Anwendung konfiguriert werden.