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Nicht weniger als 18 Kräne stehen auf der Baustelle im Norden von Dresden. Sie errichten, was die Gegend endgültig zum größten Mikroelektronik-Standort in Europa machen dürfte. Der US-Chiphersteller AMD - Nummer zwei hinter dem Marktführer Intel - baut sein weltweit modernstes Werk.
Richtfest am Montag
Gut 1.000 Menschen sollen dort ab 2006 arbeiten, weitere 1.300 Arbeitsplätze bei Zulieferern entstehen. Das sächsische Silicon Valley mit seinen heute schon rund 20.000 Beschäftigten ist eine der größten ostdeutschen Erfolgsgeschichten. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder wird sich das Richtfest des AMD-Werks am kommenden Montag deshalb nicht entgehen lassen.
Am Nachmittag will der Kanzler seine Rede halten vor der neuen "Fab", wie die Branche ihre Werke nennt. Rund 2,4 Milliarden Euro steckt AMD in die Fabrik, das ist eine der größten Einzelinvestitionen in den neuen Bundesländern überhaupt. Mithalten können hier nur noch die Chemie- und Erdölgiganten Dow Chemical und Total mit ihren Standorten in Sachsen-Anhalt.