Warez-Szene empfindlich getroffen
Die Aktion konzentrierte sich nicht etwa nur auf eine bestimmte Gruppe der Raupkopierer in der "Warez-Szene". Sowohl Software- als auch Spiele-, Film und Musik-Raubkopierer wurden ermittelt. In erster Linie standen so genannte „warez release groups“ im Kreuzfeuer der Ermittlungen. Sie seien die erste Quelle, die illegal kopierte Produkte über das Internet anböten, so das Justizministerium. In der Szene gut bekannte Gruppen wie Fairlight, Kalisto, Echelon, Class und Project X habe man aushebeln können.
Hunderttausende Raubkopien
Insgesamt wurden mehr als 200 Computer, darunter 30 Server, die als Verteilstation für Raubkopien dienten, beschlagnahmt. Hunderttausende Raubkopien werden auf den Servern vermutet, allein auf einem der Server werden 65.000 verschiedene gestohlene Titel vermutet. Der Wert der sichergestellten Raubkopien wird von den Behörden auf 50 Millionen Dollar geschätzt.
Globale Zusammenarbeit
Mit dem ersten Schlag seien die Ermittlungen jedoch noch lange nicht abgeschlossen so das Justizministerium weiter. Angaben zu den festgenommenen Personen wurden zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht. John Ashcroft stellte klar, dass Raubkopien ein globales Problem seien, das die Wirtschaftsstandorte auf der ganzen Welt schädige. Dem gegenzuwirken bedeute die weltweite Zusammenarbeit. Wie diese Zusammenarbeit aussehen kann, hat die Operation Fastlink nun eindrucksvoll bewiesen.