Dass tlink sein Backbone ausbauen will, ist allgemein bekannt. Doch wie will der Hamburger Internet Provider dies eigentlich realisieren? Wir führen aus, was ein eigenes Backbone eigentlich ist, wie es realisiert wird und auf welche Weise es tlink auszubauen gedenkt...
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Z-ISP oder ISP-Gate gefällig?
Es gibt zwei Möglichkeiten, als Provider in Deutschland ADSL-Zugänge über ein eigenes Netz zu realisieren: Eine Methode ist, alle 74 Netzknoten Deutschlands zu einem eigens definierten Standort, beispielsweise Frankfurt, tunneln zu lassen. Im Prinzip werden also alle in ganz Deutschland verstreuten Kunden zu einem Knotenpunkt transportiert, um von dort aus ins weltweite Netz übergeben zu werden. Es gibt somit nur ein einziges "Tor zur Außenwelt": Ein ISP-Gate.
Voraussetzung: Große Carrier
Dafür benötigt der Provider ein großes Partnerunternehmen, dass seine Kunden von jedem einzelnen Netzknoten Deutschlands an das eigene Backbone transportiert. Gerne genommen - die beiden größten Netzbetreiber Deutschlands, Telefónica und Deutsche Telekom AG. Die zweite Möglichkeit, ein eigenes Backbone zu betreiben, ist die kompliziertere und aufwändigere Methode, die auch bei tlink Verwendung findet: Z-ISP.
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