Haben die Google-Bosse am 1. April vermutlich noch reichlich geschmunzelt, dass weltweit über ihren in Aussicht gestellten Webmail-Dienst
Gmail gemutmaßt wurde, es handele sich um einen Aprilscherz, wird ihnen das Lachen nun wohl vergangen sein. Noch bevor das Unternehmen seinen Dienst offiziell starten konnte, steht dem Marktführer unter den Suchmaschinen wohl Ärger ins Haus. Gmail wird möglicherweise nie unter dem geplanten Namen starten dürfen. Dies berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) auf ihrem Online-Portal.
Briten melden Patentansprüche an
Ein englischer Internet-Dienstleister namens Market Age bläst den Amerikanern starken Gegenwind entgegen. Market Age habe die Marke Gmail beim US-Patentamt registriert und möchte sein geistiges Eigentum nun schützen. Bei dem bereits bestehenden Gmail-Angebot handelt es sich um einen webbasierten E-Mail-Dienst, über den Kunden wie Investmentbanken oder Fondsgesellschaften Finanzinformationen mit eigenen Kommentaren versehen und an ihre Kunden schicken können.
Möglicherweise droht nun ein Rechtsstreit, der Google nicht nur teuer zu stehen kommen könnte, auch der Aktienkurs von Market Age ist seitdem um 175 Prozent auf 27,5 Pence gestiegen. Tendenz weiter steigend.
Hayo Lücke