Revival für die gute alte Zimmer-Antenne: DVB-T, der terrestrische TV-Empfang in Digitalqualität macht’s möglich. Nachdem in Berlin der Startschuss bereits gefallen ist und der Himmel dort inzwischen komplett digital
funkt, sollen in den kommenden Monaten weitere Ballungszentren – zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland – folgen.
Zwar bietet DVB-T nicht das Komplett-Programm an TV-Sendern, wie man es per Satellit oder Kabel empfangen kann, die wichtigsten 24 Programme erreichen den Fernseher jedoch in Top-Bild- und Ton-Qualität. Weiterer Vorteil: Neben den Rundfunkgebühren und dem Kauf einer so genannten Settop-Box (eine Art Receiver, der breits ab circa 100 Euro erhältlich ist) fallen keine weiteren Kosten an. Sparfüchse aufgepasst!
DVB-T kostet TV-Sender deutlich mehr
Für die TV-Sender ist der Umstieg auf DVB-T übrigens mit höheren Investitionen verbunden. Wie das Handelsblatt berichtet, ist die Ausstrahlung über DVB-T um ein vielfaches teurer als über Satellit oder Kabel. Die Sender gehen jedoch optimistisch auf die neue Übertragungstechnik zu, um sich von den Kabelfirmen und Satellitenbetreibern unabhängig zu machen. Ferner sehen sie großes Wachstumspotential für das so genannte "Überall-Fernsehen".