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Die EU-Kommission hat gegen den US-Softwareriesen Microsoft ein Rekord-Bußgeld von 497,2 Millionen Euro verhängt und damit Informationen bestötigt, die aus Insiderkreisen bereits im Vorfeld durchgesickert waren. Das Unternehmen habe mit seiner dominierenden Marktstellung den Wettbewerb behindert, erklärte die Brüsseler Behörde.
So habe das Unternehmen vorsätzlich die Anbindung von unter Windows laufenden PC an Server anderer Hersteller eingeschränkt und durch die Bündelung seines "Windows Media Player" mit seinem Betriebssystem den Absatzmarkt für andere Media-Player-Systeme eingeschränkt.
Windows-Interfaces müssen offengelegt werden
Dem Unternehmen wurde eine Frist von 120 Tagen gesetzt, um Wettbewerbern die für die Kommunikation mit dem Windows-Betriebssystem notwendigen Software-Informationen (Interfaces) offenzulegen.