Es ist kein Geheimnis mehr, dass hierzulande fast schon häufiger über WLAN als über UMTS gesprochen wird. Die drahtlosen Internetzugänge an so genannten Hotspots sprießen wie Pilze aus dem Boden während die UMTS-Technik noch mit Kinderkrankheiten – etwa ruckelnden Bildern – zu kämpfen hat.
WLAN als Markt der Zukunft
Pikant in Zusammenhang mit der dritten Mobilfunkgeneration ist vor allem, dass mit dem so genannten Wimax-Standard bereits eine Fortentwicklung von WLAN auf die Zielgerade einbiegt – mit noch höheren Übertragungsraten und einer deutlich gesteigerten Reichweite von bis zu 50 Kilometern. Da drängt sich schnell die Frage auf, ob der UMTS-Stern überhaupt zu einem schillernden Objekt im Mobilfunkgeschäft werden kann.
Bei der Telekom sieht man den kommenden Monaten - allen Unkenrufen zum Trotz - offenbar gelassen entgegen. Frank Domagala, Pressesprecher der Telekom, äußerte sich gegenüber dem Handelsblatt mit den Worten: "WLAN ist für uns ein Markt der Zukunft, den wir so schnell wie möglich erschließen werden." Dies soll hauptsächlich über den deutschen Mobilfunk-Marktführer T-Mobile geschehen. In den nächsten Monaten will die Telekom-Tochtergesellschaft 10.000 Hotspots aus dem Boden stampfen. Gegenwärtig sind es "einige Hundert".