Dienstag, 19.04.2005 16:47

freenet fängt sich einstweilige Verfügung von GMX

aus den Bereichen Breitband, ISDN/Analog

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Während freenet in diesen Tagen mit rechtlichen Schritten gegen Webseitenbetreiber vorgeht, die auf ihren Seiten kritische Worte über das Unternehmen verlieren, hat sich der Hamburger Internetprovider nun selbst eine einstweilige Verfügung eingefangen. Ab sofort darf sich freenet nicht mehr als „Deutschlands zweitgrößtes Internet-Telekommunikations-unternehmen“ bezeichnen. Dies berichtet der Fernsehsender n-tv.

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Wer ist die Nummer zwei?

Gemäß eines Urteils des Landgerichts Berlin vom Montag seien derartige Werbeausssagen "irreführend". Andere Unternehmen überträfen freenet bei der Zahl der E-Mail-Konten oder bei DSL-Internetzugängen deutlich, heiße es in der einstweiligen Verfügung weiter.

Deutlich mehr DSL-Kunden bei GMX

Nach Angaben des Fernsehsenders hatte die United-Internet-Tochter GMX die Klage erhoben. GMX nehme für sich in Anspruch, die Nummer zwei der Branche zu sein. Zur Zeit betreibe der insbesondere als Freemailer bekannte Anbieter 15,5 Millionen E-Mail-Konten, während es bei freenet nur 2,8 Millionen seien. Und auch bei den DSL-Zugängen liegt GMX dem n-tv-Bericht zufolge deutlich vor freenet. Während freenet auf nur 80.000 DSL-Kunden kommt, surfen 650.000 GMX-Kunden breitbandig im Internet.

Punkten könne freenet hingegen, wenn man Schmalband- und DSL-Kunden zusammenzähle. Hier komme freenet auf knapp 3,9 Millionen User, während United Internet nur 2,8 Millionen Kunden bedienen könne.

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