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Wie die Zeitung unter Berufung auf Branchenkenner weiter schreibt, ist diese Befürchtung allerdings unbegründet. "debitel ist ein wichtiger Vertriebskanal für uns" heißt es in Kreisen des Marktführers T-Mobile. Von Vodafone und E-Plus sei Ähnliches zu hören. Ganz ohne Forderungen kann der Eigentümerwechsel voraussichtlich aber nicht über die Bühne gehen.
So fordern die drei Unternehmen, dass debitel als Europas größter Service-Provider mit mehr als zehn Millionen Kunden in seiner jetzigen Form bestehen bleibt. Damit wollen T-Mobile, Vodafone und E-Plus den seit Wochen kursierenden Gerüchten einen Riegel vorschieben, in denen es heißt, debitel drohe nach einem Verkauf eine Zerschlagung.
Kunden mit Laufzeitverträgen – immerhin 40 Prozent des aktuellen Bestandes – sollen an die Netzbetreiber zurückverkauft werden. Dies wäre für den Investor ein schnelles und zudem sicheres Geschäft. debitel würde dann nur noch über Kunden mit Prepaid-Karten verfügen und als Großhändler Vertragskunden werben – jedoch nicht mehr unter eigenem Namen.


