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Wer seine E-Mail-Adresse im Internet angibt, hat schon verloren – ab dann dürfte der Großteil der täglichen Mailflut aus Spam für Viagra, billige Import-Medikamente oder sexy Seiten bestehen. Dem vorbeugen will jetzt Bill Gates – mit Porto für E-Mails.
Allerdings hat die gute alte Briefmarke nach Gates Plänen in Zeiten der elektronischen Post ausgedient. Vielmehr soll der Benutzer mit dem zahlen, was sowieso überall knapp ist – seiner Rechenzeit. Bis zu 10 Sekunden an Rechenpower sollen pro Mailversand dann an eine andere Stelle – wahrscheinlich einen guten Zweck – fließen.
Damit beweise der Nutzer, so Gates, seinen guten Willen gegenüber dem System. Spammer allerdings schauen in die Röhre, das versenden tausender Mails würde mit dem neuen System zu lange dauern und zu kostspielig werden. Fraglich bleibt jedoch noch die Umsetzung – zumindest mit den altbewährten Mailprogrammen und Protokollen ist die Idee nicht oder nur sehr schwer umsetzbar.