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Wenn du kündigst, schenke ich dir 100 Euro. Einfach so, schließlich haben wir beide etwas davon: Ich muss nicht mehr jeden Monat draufzahlen und du kannst bei der Konkurrenz so unmenschliche Datenmengen transferieren, wie du willst... na, wenn das mal kein Deal ist!
Internetprovider sind immer wieder für Überraschungen gut. In der neuesten Episode überrascht nun 1&1 einen Teil seiner Kunden, welche die Flatrate mit Fairpreis-Option nutzen und ein erhöhtes Trafficaufkommen verursachen. Offenbar hat der Provider bei seinen Kalkulationen das Nutzerverhalten falsch eingeschätzt und fährt nun die Mitleidschiene.
Hintergrund: Wer die 1&1-Fairflat nutzt, zahlt pro Monat 26,90 Euro und kann ohne Zeit- und Volumenbeschränkung im Internet surfen. Ist man weniger als 100 Stunden online, greift die Fairpreis-Option und man muss nur 16,90 Euro Grundgebühr zahlen. Wer jedoch im Monat über 20 000 Megabyte Traffic verursacht, hat einen so genannten Business-Zuschlag in Höhe von 13 Euro zu berappen. Die monatliche Grundgebühr steigt damit auf 39,90 Euro an.