Altbekanntes sorgt für großen Schaden
Auch die sich aktuell schnell verbreitenden Schadprogramme agieren nach Mustern, die schon aus der Vergangenheit bekannt sind. Selbst der neueste Trick, den Virus als komprimierte ZIP-Datei zu verschicken sei nicht neu. „Das war alles schon da“, erklärte der Symantec-Experte gegenüber der Zeitung. Problem sei jedoch, dass nicht alle Antivirenprogramme auf diese Masche vorbereitet seien. So lassen Virenscanner, die keine verschlüsselten Archive öffnen den versteckten Wurm durch.
In seinem Postfach findet der User dann eine E-Mail, die ihn zum Entpacken und Ausführen der durch ein Passwort geschützten angehängten ZIP-Datei verleiten soll. Das nötige Kennwort muss man nicht lange suchen, dieses findet sich schnell im mitgeschickten Nachrichtentext. Sicherheit bietet für den Fall, dass man auf diesen Trick hereinfällt, nur noch ein aktuelles Virenprogramm.
Symantec arbeitet an Frühwarnsystem
Problematisch erweist sich nach Handelsblatt-Informationen die Tatsache, dass viele Firmen zwar viel Wert auf einen zentralen Virenschutz gelegt haben, die einzelnen Arbeitsplatzrechner allerdings häufig ungeschützt bleiben. „Die neue Entwicklung zeigt, dass die Unternehmen an dieser Stelle nicht sparen sollten, sondern zusätzlich auch den einzelnen
Hayo Lücke