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Wie unser Auge passt sich auch die FluidFocus-Linse an ihre visuellen Begebenheiten an. Durch Formänderung verstellen sich Brennweite und Fokus, das Bild wird scharf oder unscharf. Man könnte sagen, dass die Forscher sich dabei auf die älteste "Stiftung Warentest" der Welt berufen - die Natur.

Dass Öl auf Wasser schwimmt weiß jedes Kind, und simpel ausgedrückt hat sich Philips genau dieses Prinzip zunutze gemacht. Die Fettaugen, die bei einem Teller (Linsen-)Suppe immer oben schwimmen, sind ein alltägliches Beispiel dafür. Auch das FluidFocus-System nutzt zwei unterschiedliche Flüssigkeiten, eine wässrige und eine ölige.
Die verwendete Wasserlösung leitet den elektrischen Strom, die andere nicht. Außerdem lassen sie sich nicht vermischen und lenken einfallendes Licht unterschiedlich stark ab. Physiker und Brillenträger kennen diese Ablenkung als Brechungsindex.
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