O
2 möchte ab Mai eine UMTS-Flatrate für Handys herausbringen. Diese soll nach den Aussagen von O
2-Chef Rudi Gröger in der Tageszeitung "Die Welt" nicht wesentlich teurer werden als die aktuelle WAP-Flatrate, die mit knapp fünf Euro im Monat alles andere als teuer ist.
Ab April soll dem Interview zufolge auch eine UMTS-Karte für Laptops angeboten werden, die es ermöglicht, UMTS mit dem Rechner zu nutzen. Die ersten Handys sollen dann Mitte Mai auf den Markt kommen. Laut Gröger wird die richtige UMTS-Offensive allerdings erst nach der Sommerpause, "irgenwann im September" losgehen. Dann aber mit Karacho.
Später als die Konkurrenz
Den späten Zeitpunkt für den ernsthaften UMTS-Start erklärt Gröger mit der noch mangelhaften Gerätebasis. Zwar sind bereits einige UMTS-Handys wie das
Nokia 7600 auf dem Markt und weitere für die CeBIT angekündigt, doch sind diese Geräte für Gröger technisch und vom Design her noch nicht wirklich Endkunden-tauglich.
Als besonderes problematisch nennt der O
2-Chef die Handover-Problematik. Die Geräte sind offenbar zum Teil noch nicht in der Lage, sauber von einer UMTS- in eine GSM-Funkzelle zu wechseln. Die dazu nötige Software sei zwar bereits fertig entwickelt, die Implentierung lässt aber noch auch sich warten. In aktuellen UMTS-Handys kommt immer noch die alte Software mit dem genannten Problem zum Einsatz.