Motorola liefert ein Handy im PDA-Format mit UMTS-Unterstützung. Das A1000 genannte Gerät soll ab März 2005 zu einem Preis von 849 Euro auf den Markt kommen.
Das A1000 verfügt über einen großen Farbbildschirm mit einer Auflösung von 208 mal 320 Pixeln. Ausgelegt ist es als Business-Handy der oberen Preisklasse, daher ist es auch in der Lage, neben zahlreichen Organizer-Funktionen auch Word-, Excel- und PDF-Dateien zu öffnen. In diesem Zusammenhang stösst allerdings die integrierte Digitalkamera mit 1,3 Megapixeln und 4x-Zoom übel auf, denn die ist in den meisten Firmen inzwischen verboten.
Per VPN ins Firmennetzwerk

Stattdessen sorgt VPN für eine Sichere Verbindung, zum Beispiel ins Firmennetzwerk. Das A1000 eignet sich also vorzüglich für Außendienstmitarbeiter. Ein Mail-Client und ein Webbrowser mit WAP2.0, HTML-, XML- und WML-Unterstützung machen das A1000 zum voll einsatzbereiten Internet-Terminal mit UMTS-Geschwindigkeit.
Wenn's dann allerdings mal ein bisschen komfortabler sein soll, kann der Organizer auch per Bluetooth oder USB mit dem Laptop verbunden werden. Die gängige Infrarotschnittstelle fiel leider unter den Tisch, allerdings ist UMTS-Surfen mit den gängigen Infrarot-Übertragungsraten auch nicht vereinbar. Die Schnittstelle schafft nämlich allerhöchstens 115 KBit pro Sekunde, UMTS ist dreimal so schnell.
UMTS und GSM
Ist gerade kein UMTS-Netz erreichbar, kann das A1000 auch als normales Triband-Handy genutzt werden. Genutzt werden kann das Gerät dann in Europa, den USA und Australien. Hinzu kommt im GSM-Modus noch die obligatorische GPRS-Fähigkeit, Datenanwendungen stellen also auch kein all zu großes Problem dar.