Mit einem Vergleich wurde der Streit um die Wortmarke "eMule" jetzt beendet – zu einer langen Gerichtsverhandlung ist es nicht gekommen. Wie auf
freemule.net zu lesen ist, hat sich Firstway erklärt, die Marke unentgeltlich an die eMule-Entwickler zu übergeben.
"Mit diesem Vergleich ist das Hauptziel von freemule.net erreicht und somit drohen keinem Webmaster oder Entwickler markenrechtliche Probleme in Verbindung mit eMule mehr. Wir möchten an dieser Stelle allen danken, die mitgeholfen haben dieses Ziel zu erreichen. Insbesondere sei hier auch unser Anwalt Dr. Martin Bahr genannt für die vielen Nachtschichten", erklären die Verantwortlichen von eMule.
Keine Kenntnis über DDoS-Attacken
Bezüglich der DDoS-Attacken auf verschiedene offizielle eMule-Seiten habe man bei Firstway erklärt, keine Kenntnis gehabt zu haben. Hacker seien auf die Firstway-Seiten eingedrungen und hätten die Client-Versionen der Software modifiziert. Man wolle aber nun mit allen Mitteln helfen, den Schaden einzudämmen.
Da es nun doch zu keine Rechtsstreit gekommen ist, wurde nur ein kleiner Teil der bei freemule eingegangenen Spenden verbraucht – in Kürze wollen die Entwickler jedem Spender die Möglichkeit geben, über die weitere Verwendung seiner Summen zu entscheiden. Auch eine Rückgabe des Geldes sei eine Option, die den Nutzern dann zur Verfügung stünde.
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