Mit OpenSource lässt sich kein Geld verdienen? Das sehen die Macher von OpenOffice, der kostenlose Office-Software, komplett anders – und haben jetzt eine Plattform für Business-Partner gestartet.
Das "OpenOffice Business Developement Project" getaufte Vorhaben soll darauf abzielen, ein Netzwerk von Business Partnern rund um OpenOffice.org zu etablieren. Das BizDev Projekt soll die Plattform sein, auf der Geschäftsideen, kommerzielle Erfolge sowie geschäftsrelevante Informationen ausgetauscht werden können. Es ist als Projekt für Dienstleister geplant, die nach Kunden und Projekten suchen und auf Ihre Weise zu OpenOffice.org beitragen möchten.
Erste Unternehmen haben sich bereits gemeldet
Bereits jetzt sind erste Unternehmen im Projekt vertreten. Darunter
die Olliance Group, eine in Palo Alto, Californien ansässige
Beraterfirma, die auf den Einsatz von Open Source Software und offenen
Standards in größeren Firmen setzt. Olliance Group glaubt an dieses
Projekt und daran, dass es für die heutige Industrie einen großen Gewinn
bedeutet, an OpenOffice.org teilzuhaben und ein Geschäft im Umfeld
aufbauen zu können.
"Wir sehen und hören den Bedarf der Community nach einem gemeinsamen und
besser integrierten Ansatz, um auf die Bedürfnisse der Anwender bei der
Verbreitung von Open Source Software einzugehen", so Andrew Aitken, Managing Partner der Olliance Group. "Ein Projekt ins Leben zu rufen, in dem sich Dienstleister präsentieren, kommunizieren, Anforderungen der Kunden und Themen wie 'best practices' diskutieren
können, ist ein großer, innovativer und notwendiger Schritt für OpenOffice.org".
Als ersten Schritt haben die Mitglieder des BizDev Projektes ein Firmen-Verzeichnis, das "Consultant's Directory" erstellt. Hier werden Dienstleister aufgeführt, deren Bekanntheit in der Öffentlichkeit und im Projekt damit erhöht werden soll.