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Nach Vodafone wird auch T-Mobile sein UMTS-Netz bald für den kommerziellen Betrieb freigeben. Jedenfalls wenn man den Aussagen glaubt, die T-Mobile-Chef Timotheus Höttges in der heutigen Ausgabe der "Welt" gemacht hat: "Unser offizieller UMTS-Start ist keine Frage von Monaten, sondern von Wochen."
Kommerzielle Netzöffnung
So könnte schon bald das zweite eigenständige UMTS-Netz in Deutschland voll funktionsfähig sein. Das bedeutet vor allem eines: Konkurrenz für Vodafone und dadurch auch einen entsprechenden Preisdruck. Die
UMTS-Tarife von Vodafone sind nämlich noch alles andere als günstig.
Zwar hatte T-Mobile seine Sim-Karten bereits vor Vodafone für den UMTS-Betrieb freigeschaltet, was fehlt, sind die passenden Geräte. Bis jetzt bieten nur Siemens und Nokia Handys mit UMTS-Technologie an, was aber auch auf die bis dato geringen Absatzchancen ohne passendes Netz zurückzuführen war. Die Geräte haben nämlich gegenüber der GSM-Konkurrenz den Nachteil, dass sie mit einer Akku-Ladung wesentlich kürzer halten und noch etwas klobig sind.
Angebote für Privatnutzer
In Zukunft dürfte der Markt für UMTS-Handys aber massiv wachsen, entsprechend dürften dann auch die Auswahl an passenden Geräten anwachsen. Solange das aber noch nicht der Fall ist, müssen UMTS-Nutzer mit dem Nokia 7600, dem Siemens U15 oder der UMTS-Karte für Notebooks von Vodafone Vorlieb nehmen.