Mittwoch, 18.02.2004 11:11

CeBIT: Die Flop-Rückschau

aus den Bereichen CeBIT, Mobilfunk
Von Christian Rentrop
Geniale Ideen, Ausführung vergeigt. Alle Jahre wieder ruft die CeBIT. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Onlinekosten.de präsentiert deshalb eine Chronik der größten Flops der letzten Jahre. Denn zahlreiche Neuentwicklungen der vergangenen Messen wurden schneller wieder eingestampft, als sie angekündigt worden waren.

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1997: Aufbruchsstimmung

Das Jahr 1997 war geprägt von Aufbruchstimmung im Computerbereich. Das Potential des Internets wurde gerade entdeckt, alle Welt sprach von der mulitmedialen Verknüpfung der Medien. Der Traum '97: Interaktives Fernsehen statt dumpfer Glotzkiste. Der Zuschauer sollte selbst bestimmen, was passiert.

Bis heute wurde die Technologie nicht im großen Rahmen eingesetzt. Die maximale Interaktivität erreichen RTL2 und 9Live durch kostenpflichtige Anrufe, das war's. Keine alternativen Enden beim Tatort, keine Schlachtorgien im Reality-TV. Und warum? Weil die Leute bis heute lieber glotzen wollen. Der Flop war so groß, dass sich Firmen wahrscheinlich erst in ein paar Jahren wieder trauen werden, das Thema vorzulegen.

1998: Das Satelliten-Fiasko

Breitband via Satellit war eins der Schlüsselthemen der CeBIT 1998. Von DSL sprach noch niemand, Highspeed-Surfer waren darauf angewiesen, über zwei ISDN-Kanäle zu surfen. Und das war ziemlich teuer. Auf eine ISDN-Flatrate "für's Volk" warten die Surfer bis heute. Die Analoganschlüsse schlossen dank des V.90-Protokolls zu ISDN auf.

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